Edelstahlpfannen Test 12/2017

Erster Platz Schulte-Ufer 6451-28 i Bratpfanne Profi-Line i

Schulte-Ufer 6451-28 i Bratpfanne Profi-Line i

Die beste Edelstahlpfanne ist die Edelstahlpfanne von Schulte-Ufer. Warum? An der Verarbeitung gibt es nichts zu meckern, sie ist perfekt zum krossen Anbraten geeignet. Durch die Kupferplatte im Boden heizt sich die Pfanne sehr schnell auf und die Hitzeverteilung ist sehr gut. Außerdem gibt Schulte-Ufer eine Garantie von 10 Jahren. Mehr Infos zur Pfanne in unserem Test oder bei Amazon:

 

Zweiter Platz Tefal Duetto Edelstahl Pfanne

Tefal A69506 Duetto Edelstahl

Tefal A69506 Duetto Preis-Leistungs-Testsieger Pfanne

Die zweitbeste Edelstahlpfanne ist die Edelstahlpfanne von Tefal. Warum? Toll verarbeitet und eine schnelle Aufheizzeit und Wärmeverteilung, allerdings nicht ganz so gut, wie die Pfanne von Schulte-Ufer. Zudem gibt Tefal eine Garantie von 10 Jahren. Günstig ist sie auch noch. Mehr Infos zur Pfanne in unserem Test oder bei Amazon:

 

3. Platz WMF Edelstahl Pfanne

WMF Profi 28 cm

Sehr gut verarbeitete Edelstahlpfanne von WMF, bei der eigentlich nichts zu beanstanden ist. Den dritten Platz gibt es nur, weil sie etwas teurer als die Tefal Duetto ist und zudem nur 5 Jahre Garantie auf das Material gegeben wird. Dennoch eine super Pfanne! Mehr Infos zur Pfanne in unserem Testbericht oder direkt auf Amazon:

 

ELO 88574 Bratpfanne Edelstahl

Sehr günstige Edelstahlpfanne, die sauber verarbeitet ist. Einige der Exemplare scheinen aber nicht plan aufzuliegen, was vor allem bei Ceranfeldern ein Problem ist. Für Besitzer anderer Herdarten aber ein gutes Schnäppchen. Lesen Sie unseren Testbericht für mehr Informationen oder lesen Sie weitere Erfahrungsberichte bei Amazon:

 

Über Edelstahlpfannen

Edelstahl ist ein Material, das sehr gerne in der Küche benutzt wird. Es rostet nicht, ist sehr robust und ist verhältnismäßig günstig. Edelstahl ist etwas leichter als Eisen, die Pfannen wiegen weniger als ähnlich große Eisenpfannen.
Allerdings hat Edelstahl keine besonders gute Wärmeleitung, es braucht also relativ lange, bis es warm ist, hält dafür aber auch sehr hohe Temperaturen gut aus. Deshalb wird oft noch ein Aluminiumkern im Boden verbaut, der für bessere Wärmeverteilung sorgt.
Nichtsdestotrotz ist Edelstahl aufgrund seiner Robustheit ein gutes Material für Pfannen. Wir sind der Meinung, dass sich in jeder Küche eine Edelstahlpfanne befinden sollte.

Wofür eignet sich eine Pfanne aus Edelstahl am besten?

Edelstahlpfannen eignen sich sehr gut zum sehr heißen Anbraten. Für Fisch oder Gemüse, das nur gedünstet werden soll, sind beschichtete Pfannen geeigneter. Edelstahlpfannen sind bestens geeignet für Steaks oder Geschnetzeltes, das kurz bei hoher Temperatur gebraten wird. Aber auch wenn Sie etwas länger braten möchten, können Sie das mit sehr viel Öl machen. Der Klassiker für die Methode mit viel Öl: Bratkartoffeln.

Edelstahlpfanne brennt an? Die Pfanne richtig benutzen

Eine Edelstahl Pfanne ist durchaus nicht so leicht im Umgang wie eine Teflonpfanne. Der Umgang ist aber relativ leicht zu lernen.
Bei Fleisch braucht es sehr hohe Temperaturen. Sie testen am einfachsten, ob Ihre Edelstahlpfanne schon bereit ist, indem Sie einen Teelöffel Wasser in die Pfanne geben. Verdampft das Wasser ist die Pfanne noch zu kalt. Warten Sie etwas und testen Sie dann wieder mit einem Teelöffel Wasser. „Tanzt“ das Wasser jetzt in kleinen Tropfen auf dem Pfannenboden, ist die Pfanne fast soweit. Warten Sie noch eine halbe Minute und testen Sie noch einmal. Wenn die Wassertropfen jetzt größer sind und nicht mehr verdampfen, hat die Pfanne die richtige Temperatur.
Geben Sie etwas Öl hinzu und legen Sie dann das Fleisch in die Pfanne.
Ganz wichtig jetzt: nicht versuchen das Fleisch sofort zu lösen. Das Eiweiß klebt am Pfannenboden und braucht ein wenig Zeit, bis es sich wieder lösen lässt. Testen Sie vorsichtig, ob sich das Bratgut einfach entfernen lässt. Wenn ja, können Sie das Fleisch wenden. Wenn nicht, müssen Sie das Fleisch noch ein wenig weiter braten lassen.

Edelstahlpfanne einbrennen

Eine Edelstahlpfanne brauchen Sie nicht einzubrennen. Das macht aufgrund der Beschaffenheit von Edelstahl auch wenig Sinn: es ist feinporiger als Eisen. Bei Eisen werden die Unebenheiten im Boden mit dem Fett verschlossen, dadurch bildet sich eine natürliche „Antihaftschicht“. Bei Edelstahl wäre das Einbrennen vergebene Mühe.

Edelstahl Pfanne reinigen und pflegen

Edelstahlpfannen sind die pflegeleichtesten Pfannen. Sie können in der Spülmaschine oder per Hand mit Spülmittel gereinigt werden. Mit Stahlwolle sollten Sie aber nicht unbedingt an das Edelstahl rangehen, das führt zu Kratzern im Material.
Ist Ihnen in der Pfanne etwas richtig stark angebrannt, bringen Sie Wasser in der Pfanne zum Kochen. Nach ein paar Minuten gießen Sie das kochende Wasser aus. Jetzt sollten sich die Reste gelöst haben.
Alternativ können Sie die Pfanne aber auch einfach über Nacht einweichen lassen.
Verfärbungen des Edelstahls sind übrigens kein Problem, die Pfanne kann weiter benutzt werden. Wenn Sie aber finden, dass weiße oder dunkle Flecken die Optik Ihrer Pfanne stören, können Sie diese mit Essig oder konzentrierter Zitronensäure entfernen. Alternativ gibt es auch extra Edelstahlpflege, die braucht man aber im Normalfall nicht.

Geeignete Herdarten

Der für Pfannenkörper verwendete Edelstahl (z.B. 18/10) ist oftmals nicht für Induktion geeignet, da er nicht magnetisch ist. Daher verwenden die Pfannenhersteller oft einen magnetischen Stahl als Pfannenboden, sodass die meisten Edelstahlpfannen auch auf Induktion genutzt werden können.